Eureka Schwerpunkte um neue Energietechnologien erweitern

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Anlässlich der 11. Eureka-Parlamentarier-Konferenz in Berlin erklärt Hans-Josef Fell, forschungspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion: Die Parlamentarier aus 26 europäischen Staaten einigten sich auf der Eureka-Konferenz in Berlin darauf, die bestehenden Forschungsschwerpunkte Informations- und Kommunikationstechnologie, Biotechnologie, Umwelt-, Verkehrs-, Gesundheits- und Materialforschung, auch auf neue Energietechniken auszudehnen.


Die Eurekamitgliedsländer sind aufgefordert, vor allem im Bereich der Erneuerbaren Energien, in Zukunft einen zusätzlichen Förderschwerpunkt zu setzen, um den Herausforderungen der Klimaveränderung auch technologisch zu begegnen. Die Eureka-Minister-Konferenz am 23. Juni 2000 in Hannover sollte diesen Beschluss der Parlamentarier aufgreifen und in einen strategisch neuen Schwerpunkt umsetzen. Neue Energietechnologien auch im Verkehrsbereich stärker zu berücksichtigen, deckt sich mit den Zielen der erfolgreichen deutschen Eureka-Präsidentschaft. Stärkung der Kleinen und Mittleren Unternehmen: Gerade auch Kleine und Mittlere Unternehmen haben in den vergangenen Jahren klimafreundliche Energietechnologien wie Windkraft, Biogasanlagen, Brennstoffzellen, Photvoltaik, Geothermie oder Kleinwasserkraftanlagen erforscht und entwickelt. Kleine und Mittlere Unternehmen können diese Initiative der Eureka Parlamentarierkonferenz aktiv aufgreifen.


Stärkung der Großregion Europa im Wettbewerb mit den wirtschaftlichen Großregionen der Welt: Gerade der globale Nachholbedarf an Energie kann mit neuen Energietechnologien umweltfreundlich gedeckt werden. Ein technologischer Schwerpunkt für neue Energietechnologien kann den Vorsprung Europas z.B. in der Windkraftindustrie stärken, sowie die Herausforderungen Japans und der USA z.B. in der Photovoltaik erwidern. Stärkung der mittel- und osteuropäischen Staaten: Für eine nachhaltige industrielle Entwicklung in Mittel- und Osteuropa ist eine ausreichende Energieversorgung unverzichtbar. Sie kann nun mit den Forschungsschwerpunkten auf neuen Energietechnologien auch auf umweltfreundliche Art angestrebt werden. Eureka trägt somit auch zur Integration der beitrittswilligen Länder in die EU bei.

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