Wertvolle Entscheidungshilfe

EU-Label ab sofort auch für Elektrobacköfen

Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke oder Geschirrspülmaschinen tragen es schon lange - das Energieeffizienz-Etikett der EU. Seit Juli 2003 sind nun auch die Hersteller und Händler von Elektrobacköfen verpflichtet, ihre Produkte mit dem EU-Label auszuzeichnen. Dieses Label präsentiert jeweils die wichtigsten technischen Geräte-Daten.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Grünes Licht für das EU-Label auf Backöfen. Ab sofort zeichnen Hersteller und Händler von Elektrobacköfen ihre Produkte mit dem markanten EU-Label aus.

Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke oder Geschirrspülmaschinen tragen es schon lange - das Energieeffizienz-Etikett der EU. Seit Juli 2003 sind nun auch die Hersteller und Händler von Elektrobacköfen verpflichtet, ihre Produkte mit dem EU-Label auszuzeichnen. Dieses Label präsentiert jeweils die wichtigsten technischen Geräte-Daten, so zum Beispiel den Energieverbrauch oder das nutzbare Volumen der Backröhre. Gleichzeitig wird das Gerät einer von sieben Effizienzklassen zwischen A (geringer Verbrauch) und G (hoher Verbrauch) zugeordnet.

"Seit seiner Einführung 1998 hat sich das EU-Label zu einer wertvollen Entscheidungshilfe für den Verbraucher entwickelt", betont Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena), "und für den Handel ist der Hinweis auf geringere Verbrauchskosten ein überzeugendes Verkaufsargument." Ein Backofen verbraucht in 15 Jahren etwa 2250 Kilowattstunden Strom für knapp 330 Euro. Mit einem Gerät der Klasse A ließen sich diese Kosten um fast 100 Euro reduzieren.

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