Grünes Licht

EU-Kommission gestattet E.ON Übernahme von drei Fortum-Stromunternehmen

Die E.ON AG kann die derzeit noch von der finnischen Fortum Corporation kontrollierten regionalen Energieversorger Fortum Kraftwerk Burghausen GmbH (Deutschland), Edenderry Power Ltd. (Irland) und Fortum Distribution Smaland AB (Schweden) übernehmen. Die Geschäftstätigkeiten überschneiden sich nur geringfügig bei der Energieerzeugung und -versorgung in Deutschland.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Europäische Kommission hat keine Einwände gegen die Pläne des Energiekonzerns E.ON AG, drei von der finnischen Fortum Corporation kontrollierte regionale Energieversorger - Fortum Kraftwerk Burghausen GmbH (Deutschland), Edenderry Power Ltd. (Irland) und Fortum Distribution Smaland AB (Schweden) - zu übernehmen. Grund: Die Geschäftstätigkeiten der am Zusammenschluss beteiligten Unternehmen überschneiden sich nur geringfügig bei der Energieerzeugung und -versorgung in Deutschland.

Stromerzeugung bzw. -verteilung sind die Tätigkeitsschwerpunkte der drei Fortum-Gesellschaften, die E.ON übernimmt: Die Burghausener Firma besitzt und betreibt ein Wärmekraftwerk zur Erzeugung von Strom und Betriebsdampf, Edenderry Power ist Eigentümerin eines Kraftwerks in den irischen East Midlands und Smaland eine kleine Stromverteilergesellschaft im Raum Carlstadt. Die entsprechende Marktanteilsaddition ist laut EU-Kommission wegen der geringen Kraftwerkskapazität und niedrigen Stromerzeugungsmenge der Fortum Kraftwerk Burghausen GmbH und wegen der Präsenz namhafter Wettbewerber im Markt vernachlässigbar.

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