Dialog

EU fördert Erforschung alternative Energiequellen

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan zur Erforschung alternativer Energiequellen vorgelegt. Besonderes Interesse soll dabei Wasserstoff- und Brennstoffelementen gelten. Dabei setzt die Kommission vor allem auf verstärkte gemeinschaftliche Zusammenarbeit und die breite Unterstützung von Forschung im Energiebereich.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Viele Jahre habe die Europäische Union diesen Forschungsbereich vernachlässigt, erklärte dazu Kommissionspräsident Romano Prodi. Während Japan und die Vereinigten Staaten bereits seit Jahren in diesen Forschungsbereich massiv investieren, stecke das Engagement der EU noch in den Kinderschuhen.

Des weiteren soll eine Europäische Partnerschaft für Wasserstoff- und Brennstoffzellen–Technologien eingerichtet werden. Diese soll Interessensgemeinschaften, die Zivilgesellschaft und Wirtschaft aller Mitgliedstaaten in einen gemeinsamen Dialog einbinden. Dadurch sollen vor allem Standpunkte und Forschungsergebnisse zirkulieren, um innerhalb kürzester Zeit massive Fortschritte zu erzielen. "Die politischen Initiativen der EU und viele Projekte mit europäischer Unterstützung verzeichnen bereits Fortschritte in der Forschung, der Entwicklung und der Anwendung von Wasserstoff- und Brennstofftechnologien. Nun müsse das Entwicklungstempo jedoch forciert werden", erklärte der für Forschung zuständige Kommissar Philippe Busquin.

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