Statistik

Erzeugerpreise im Mai 2003 um 1,3 Prozent höher

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Mai 2003 um 1,3 Prozent höher als im Mai 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte die Jahresveränderungsrate im April 2003 plus 1,6 Prozent betragen, während sie im März bei plus 1,7 Prozent gelegen hatte. Im Vergleich zum Vormonat hat sich der Index im Mai 2003 um 0,3 Prozent verringert.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Im Mai 2003 haben sich vor allem Mineralölerzeugnisse weiter verbilligt: Gegenüber April 2003 gaben die Preise für diese Produktgruppe um durchschnittlich fünf Prozent nach. Der Rückgang betrug bei Kraftstoffen 4,2 Prozent, bei leichtem Heizöl 7,9 Prozent, bei schwerem Heizöl 13,9 Prozent und bei Flüssiggas 11,1 Prozent. Dies führte dazu, dass im Mai 2003 die Preise für Mineralölerzeugnisse erstmals seit September 2002 wieder unter dem Vorjahresniveau lagen (minus 1,7 Prozent). Ohne Mineralölerzeugnisse wäre der Erzeugerpreisindex gegenüber Mai 2002 um 1,6 Prozent gestiegen. Einige andere Energiearten sind im Vergleich zum Vorjahr weiterhin deutlich teurer. Dies betrifft vor allem elektrischen Strom (plus 7,1 Prozent) und Erdgas (plus 8,7 Prozent). Ohne Energie hätte der Jahresanstieg des Index der Erzeugerpreise nur 0,6 Prozent betragen.

Überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich gab es im Mai 2003 u.a. bei Drahtwaren (plus 13,1 Prozent), Organischen Grundstoffen und Chemikalien (plus 12,8 Prozent und Weizenmehl (plus 10,7 Prozent). Billiger als vor Jahresfrist waren im Mai 2003 unter anderem Zement (minus 15,9 Prozent), Edelmetalle (minus 12,4 Prozent) und Gas-, Flüssigkeits- und Elektrizitätszähler (minus 10,5 Prozent).

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