Höchste Veränderungsrate

Erzeugerpreise im August weiter gestiegen

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im August 2003 um 2,1 Prozent höher als im August 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist dies die höchste Jahresveränderungsrate seit August 2001 (plus 2,7 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat hat sich der Index im August 2003 um 0,1 Prozent erhöht.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Wie schon in den vergangenen Monaten beeinflusste auch im August 2003 die Preisentwicklung bei Energie (plus 8,9 Prozent gegenüber August 2002) das allgemeine Preisklima besonders stark. Vor allem schweres Heizöl (plus 13,7 Prozent), elektrischer Strom (plus 8,0 Prozent) und Erdgas (plus 18,1 Prozent) verteuerten sich im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich. Die Preise für Kraftstoffe lagen im August 2003 um 4,3 Prozent über dem Vorjahresniveau, während sich leichtes Heizöl gegenüber August 2002 um 3,9 Prozent verbilligte. Ohne Energie hätte der Jahresanstieg des Index der Erzeugerpreise lediglich 0,2 Prozent betragen.

Überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich gab es im August 2003 bei folgenden Gütern: Weizenmehl (plus 10,9 Prozent), Tabakerzeugnisse (plus 7,5 Prozent) und Roheisen und Stahl (plus 7,1 Prozent). Billiger als vor Jahresfrist waren im August 2003 unter anderem: Zement (minus 15,7 Prozent), mehrlagige Papiere und Pappen (minus 12,1 Prozent) und Polyethylen (minus 11,5 Prozent).

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