Gas: plus 36,8 Prozent

Erzeugerpreise gewerblicher Produkte um 4,6 Prozent gestiegen

Die gestiegenen Energiepreise waren zum größten Teil dafür verantwortlich, dass der Erzeugerpreisindex im Mai 2001 um 4,6 Prozent höher lag als im vergleichbaren Vormonat.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte im Mai 2001 um 4,6 Prozent höher als im Mai 2000. Im April 2001 hatte die Jahresveränderungsrate plus fünf Prozent und im März 2001 plus 4,9 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vormonat hat sich der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte im Mai 2001 um 0,2 Prozent erhöht.

Der Preisanstieg kann vor allem auf die Entwicklung der Energiepreise zurückgeführt werden, die im Mai 2001 um durchschnittlich 18,6 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen. Besonders Erdgas (plus 36,8 Prozent) und Fernwärme (plus zwölf Prozent) verteuerten sich erheblich. Ohne Energie stieg der Erzeugerpreisindex um 2,6 Prozent gegenüber Mai 2000. Deutlich teurer als im Vorjahr sind außerdem Mineralölerzeugnisse (plus zehn Prozent). Hier wirken vor allem die Kraftstoffe (plus 12,3 Prozent) preistreibend, während sich bei leichtem Heizöl eine Jahresteuerungsrate von 2,4 Prozent ergab.

Weitere Informationen unter www.statistik-bund.de/shop.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom- und Gaspreise

    Energiepreise: Kosten steigen im Februar moderater

    Im Februar sind die Energiepreise nicht so stark gestiegen wie in den Wochen zuvor. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Kurse für Rohöl wieder fallen. Dennoch sind erstmals nach dreieinhalb Jahren auch wieder die Kosten für Fernwärme und Zentralheizung gestiegen.

  • Energietarife

    Heizkosten-Vergleich: Wie hoch ist der Verbrauch bei anderen?

    Wie hoch die Heizkosten sind, hängt davon ab, wie teuer Öl, Gas etc. sind. Ganz wesentlich ist aber auch, wie hoch der Verbrauch ist. Mit dem neuen Heizspiegel kann der eigene Verbrauch mit dem anderer Haushalte verglichen werden.

Top