Flaute

Erstes Halbjahr 2003: Wetter bremst Windkraft

Das Windangebot im ersten Halbjahr 2003 war knapp 30 Prozent geringer als im langjährigen Durchschnitt, meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW). In Deutschland gab es Ende 2002 Windkraftwerke mit einer Leistung von zusammen knapp 12 000 Megawatt, berichtet der VDEW weiter. Das entspricht rein rechnerisch der Leistung von 24 größeren Kohlekraftwerken.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Windkraftwerke in Deutschland litten im ersten Halbjahr 2003 unter Flaute: Das Windangebot war knapp 30 Prozent geringer als im langjährigen Durchschnitt, meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW).

Im Januar hat das Windangebot noch 25 Prozent über dem Mittelwert gelegen. Danach folgten fünf windarme Monate. Schon das Jahr 2002 zählte laut VDEW zu den windarmen Jahren: Das Angebot hatte bundesweit zehn Prozent unter dem Wert eines "Normaljahres" gelegen. In Deutschland gab es Ende 2002 Windkraftwerke mit einer Leistung von zusammen knapp 12 000 Megawatt, berichtet der VDEW. Das entspricht rein rechnerisch der Leistung von 24 größeren Kohlekraftwerken. In der Praxis führt das wechselhafte Windangebot jedoch dazu, dass die Anlagen bestenfalls 2000 Volllaststunden im Jahr erreichen. Steinkohleblöcke würden dagegen mit etwa 4600 und Braunkohleanlagen mit 7100 Volllaststunden betrieben.

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