Statistik

Erstes Halbjahr 2003: Drei Prozent mehr Strom erzeugt

Im ersten Halbjahr 2003 haben die deutschen Stromversorger 236 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Das waren drei Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Wichtigste Energiequellen waren erneut Braun- und Steinkohle sowie die Kernenergie: Sie stellten knapp 85 Prozent der Netto-Stromerzeugung.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Die Produktion der deutschen Stromversorger wuchs im ersten Halbjahr 2003 um knapp drei Prozent auf 236 (erstes Halbjahr 2002: 230) Milliarden Kilowattstunden Strom. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) nach ersten Erhebungen.

Die Produktion aller Wärmekraftwerke stieg nach Angaben des Branchenverbandes überdurchschnittlich um gut drei Prozent auf 200 Milliarden Kilowattstunden. Wichtigste Energiequellen waren erneut Braun- und Steinkohle sowie die Kernenergie: Sie stellten knapp 85 Prozent der Netto-Stromerzeugung. Die Produktion der Wasserkraftwerke sank dagegen durch die Trockenheit um fast sieben Prozent auf knapp zehn (10,6) Milliarden Kilowattstunden, berichtet der VDEW. Diese erneuerbare Energie hatte damit einen Anteil von etwa vier Prozent an der Erzeugung.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromrechnung

    Talfahrt bei RWE und Eon: Gibt es noch Lichtblicke?

    Die beiden Stromriesen RWE und Eon stecken in der Klemme. Beim Umstieg auf erneuerbare Energien hinken beide Firmen hinterher. Werden das bald die Stromkunden mit steigenden Preisen ausbaden müssen?

  • Erde

    Revolutionierende Erfindungen: Nachhaltig und energiesparend

    Die industrielle Revolution hat neben Ihren zahlreichen technischen Fortschriften auch Probleme wie etwa Umweltverschmutzung mit sich gebracht. Doch zahlreiche Erfindungen der letzten Jahre zeigen, dass Neuheiten nicht mehr umweltbelastend sein müssen.

  • Strom sparen

    Erneuerbare Energien 2002: 1,7 Milliarden Förder-Euro für Ökostrom

    Die staatlich vorgegebene Förderung von Strom aus erneuerbarer Energie stieg 2002 um 40 Prozent auf 1,7 (2001: 1,2) Milliarden Euro. Das ermittelte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW). Für 2003 schätzt der Branchenverband eine weitere Zunahme der Kostenlast auf zwei Milliarden Euro.

  • Hochspannungsleitung

    VBEW begrüßt Förderung der Wasserkraft im neuen EEG

    Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet der Verband der Bayrischen Elektrizitätswirtschaft die im neuen EEG geplante Förderung größerer Wasserkraftanlagen. Allerdings dürfe nicht nur der Aus- und Neubau von Wasserkraftwerken unterstützt werden. Die Förderung müsse auch sicherstellen, dass erforderliche Sanierungen bei bestehenden Anlagen durchgeführt werden können.

  • Stromtarife

    Teurer Strom: SWU rechnet mit Preissteigerung

    Die seit Mitte Mai anhaltende Hitze und Trockenheit wirkt sich auch auf den Energiemarkt aus. Die zunehmende Belastung der Stromnetze durch Klimageräte hat die Nachfrage nach kurzfristig verfügbarer Kraftwerksleistung angeheizt und die Einkaufspreise für Strom nach oben getrieben. Das spüren auch die SWU Energie und ihre Energiehandelstochter Energie Plus in Ulm.

Top