12,1 Milliarden

Erstes Halbjahr 2001: Industrie und Private lieferten weniger Strom

Von Januar bis Juni 2001 haben Industrie, Bergbau, Bahn und private Erzeuger insgesamt 12,1 Milliarden Kilowattstunden Strom an die Stromversorger verkauft. Das sind etwa fünf Prozent des Stromabsatzes.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Im ersten Halbjahr 2001 verkauften Industrie, Bergbau, Bahn und private Erzeuger 12,1 (erstes Halbjahr 2000: 12,5) Milliarden Kilowattstunden Strom an die Stromversorger. Das waren etwa drei Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum und entsprach 5,1 (5,4) Prozent des Absatzes der etwa 900 Stromversorger in Deutschland, meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, nach ersten Erhebungen.

Nahezu drei Viertel der Einspeisungen ins allgemeine Stromnetz stammen, so VDEW, aus Anlagen der Bahn sowie der Industrie, die gleichzeitig größter Kunde der Stromversorger ist. Bei den Lieferungen handele es sich beispielsweise um Strom, der in Kraft-Wärme-Kopplung energiesparend erzeugt wird. Die Industrie produziere den Strom vor allem für den eigenen Bedarf und verkaufe ihren Überschuss an die Stromversorger. Von Betreibern kleiner, meist privater, Anlagen kauft die Elektrizitätswirtschaft laut VDEW vorwiegend Strom aus erneuerbaren Energien wie Wasserkraft und Wind.

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