Beteiligung

Erster internationaler Windfonds der Umweltkontor-Finance

Der in der Nähe von Zaragoza auf einem windreichen Hochplateau gelegene Windpark umfasst 132 Windenergieanlagen des Typs NEG Micon NM 750/48. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von 99 Megawatt sind bereits seit Januar 2003 in Betrieb. Der vom Windpark produzierte Strom wird nach dem spanischen Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien vergütet.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Umweltkontor Renewable Energy AG (Erkelenz) bietet über ihren Kapitalvertrieb, der Umweltkontor Finance, den spanischen Windpark Aragon als geschlossenen Windfonds an. Der Windpark Aragon wurde nach den Qualitätskriterien der Umweltkontor "blue Fonds" strukturiert.

Der in der Nähe von Zaragoza auf einem windreichen Hochplateau gelegene Windpark umfasst 132 Windenergieanlagen des Typs NEG Micon NM 750/48. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von 99 Megawatt sind bereits seit Januar 2003 in Betrieb. "Mit diesem Projekt", so Vorstandssprecher Heinrich Lohmann, "bietet Umweltkontor seinen ersten Auslands-Windfonds an, der über sehr gute Ertragskennzahlen und das für die Umweltkontor blue fonds obligatorische Qualitätspaket verfügt." Der vom Windpark produzierte Strom wird nach dem spanischen Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien vergütet. Im Jahr 2002 betrug diese Vergütung 6,9 Cent pro Kilowattstunde. Die Mindestbeteiligung beträgt 5000 Euro, jede höhere Beteiligungssumme muss durch 2500 Euro teilbar sein.

Die Anleger können für den Windfonds Aragon mit steuerlichen Vergünstigungen durch das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien rechnen. Die Wirtschaftlichkeit des Projektes liegt bei etwa zehn Prozent vor Steuern, die Gewinne aus der Beteiligung sind in Deutschland bis auf den Progressionsvorbehalt einkommensteuerfrei.

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