Marktchancen

Erste Deutsch-Amerikanische Energietage wurden eröffnet

Auf den Deutsch-Amerikanischen Energietagen, die gestern in Berlin eröffnet wurden, informieren Experten über die Trends auf dem US-Energiemarkt. Da die neue US-Regierung verstärkt auf erneuerbare Energien setzen will, könnten sich gute Marktchancen für deutsche Unternehmen bilden.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Am Montag wurde zum ersten Mal die "Deutsch-Amerikanische Energietage"-Konferenz eröffnet. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die erneuerbaren Energien. In den vier Tagen werden um die 500 Experten aus Wirtschaft und Polititk erwartet, um sich rund um die Energiewirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks zu informieren. Die Veranstalter sind die Deutschen Energieagentur (dena) und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA).

Exportchancen für deutsche Unternehmen

Da Barrack Obama den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv vorantreiben will, bieten sich hier auch gute Exportchancen für deutsche Unternehmen, so dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Der Anteil der erneuerbaren Energien soll in Amerika innerhalb der kommenden drei Jahre verdoppelt werden.

Starthilfe zum Expandieren und Exportieren

Probleme werden jedoch besonders mittelständische und kleinere Unternehmen haben, da sie schwer an genügend Informationen kommen, um sich den amerikanischen Markt effizient zu erschließen. Hier könnte das Netzwerk der AHK USA eine große Hilfe sein, denn die US-Auslandshandelskammern verfügen nach eigenen Angaben über viele Programme und Veranstaltungen, sowie das besagte Netzwerk, welches den deutschen Firmen den Markteinstieg erleichtern könnte.

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