Erst in einem Monat: Neues Gespräch im Wirtschaftsministerium über den Stand der Strommarktliberalisierung

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Wenn man es gut meint mit dem Wirtschaftsminister, begründet man das späte Datum eines neuen Gesprächs mit den Akteuren des deutschen Strommarktes mit der Dichte des Terminkalenders. Meint man es jedoch böse, denkt man dabei an Verschleppung. Wie dem auch sei: Für den 30. März um 10.30 Uhr ist ein neues Gespräch über die, wie es in der Einladung heißt, "praktische Umsetzung des verhandelten Netzzugangs im Bereich der Haushaltskunden" angesetzt worden.


Eingeladen wurden neben Vertretern verschiedener Landeswirtschaftministerien auch Vertreter des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), der Arbeitsgemeinschaft regionaler Energieversorgungsunternehmen (ARE) und des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU). Auch die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AGV), die Initiative Pro Wettbewerb und der Freie Energiedienstleister Verband (FEDV) werden an diesem Gespräch teilnehmen. Der Schwerpunkt der Sitzung ist die Präsentation verschiedener Gutachten, die sich mit der Höhe und der Ausgestaltung von Netznutzungsentgelten befassen.


Bleibt also weiterhin abzuwarten. Hoffen wir, dass es den Wettbewerb bis zu einer Einigung überhaupt noch gibt.

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