Jahresprognose gesenkt

ersol rutscht im ersten Halbjahr in Verlustzone

Die schwache Nachfrage in Verbindung mit einem deutlichen Preisrückgang bei Solarmodulen und -zellen haben die zum Autozulieferer Bosch gehörende ersol Solar Energy AG im ersten Halbjahr in die Verlustzone gedrückt. Zudem senkte das Unternehmen die Gesamtjahresprognose erneut.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Erfurt (ddp.djn/red) - Demnach erwartet ersol nun einen Umsatz von unter 300 Millionen Euro und ein negatives Betriebsergebnis (Ebit). Mitte Mai hatte ersol die Prognose schon einmal auf einen Erlös von 330 Millionen bis 380 Millionen Euro und ein Ebit von 30 Millionen bis 60 Millionen Euro gesenkt. Zur Begründung des nun erneut gesenkten Ausblicks verwies ersol auf den anhaltenden Preisdruck durch vorhandene Überkapazitäten und ein Wandel des Marktes zum Käufermarkt.

Das erste Halbjahr beendete das Solarunternehmen derweil mit einem Vorsteuerverlust von 13,4 Millionen Euro, nachdem ersol im Vorjahreszeitraum noch 18,6 Millionen Euro verdient hatte. Das Ebit belief sich nun auf ein Minus von 10,6 Millionen Euro nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Plus von 22,4 Millionen Euro gestanden hatte.

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