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Erfolgskurs: dena feiert Fünfjähriges

Vor fünf Jahren wurde in Berlin die Deutsche Energie-Agentur (dena) gegründet, die sich für mehr Energieeffizienz und regenerative Energien einsetzen sollte. Beim Jubiläum heute in Berlin zog dena-Chef Kohler eine äußerst positive Bilanz von inhaltlichen Erfolgen, steigenden Umsätzen und einer breiten Akzeptanz.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) feiert heute in Berlin mit der Tagung "Energie und Einstein" ihr fünfjähriges Bestehen. Im Herbst 2000 gegründet hat sie sich mittlerweile als bundesweites Kompetenzzentrum für Energieeffizienz etabliert. Mit inzwischen etwa 80 Mitarbeitern konnten inhaltliche Erfolge, steigende Umsätze und eine breite Akzeptanz in Politik, Wirtschaft und bei den Energienutzern erreicht werden.

"Wir konnten unseren Umsatz im Jahr 2004 auf 15,6 Millionen Euro (2003: 14 Millionen Euro) erhöhen, mit einem Überschuss von 205 000 Euro", sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler heute in Berlin. Die Projektfinanzierung erfolgte zu einem Anteil von 53 Prozent durch private Auftraggeber. In über 40 Inlands- und Auslandsprojekten setze sich die dena derzeit für mehr Energieeffizienz und regenerative Energien ein. Die Themenpalette reiche von Energieeffizienz im Strom-, Bau- und Mobilitätsbereich über das Thema Kraftwerke und Netze bis hin zur regenerativen Energien, erläuterte Kohler.

Eines der wichtigsten Projekte sei die Erstellung der dena-Netzstudie gewesen, so Kohler weiter. Damit liege erstmals ein "tragfähiges Konzept zur zukünftigen Integration von Windenergie in das deutsche Stromnetz vor". Es soll maßgeblich zu einer Versachlichung der Diskussion über das Thema Windenergie beitragen.

Auch die Einführung des Gebäudeenergiepasses will die dena maßgeblich mitgestalten. Dafür wurde bereits ein Prototyp eines bundeseinheitlichen bedarfsorientierten Gebäudeenergiepasses entwickelt und in einem einjährigen bundesweiten Feldversuch getestet. Gleichzeitig soll auch die Arbeit der Initiative EnergieEffizienz weiter voran getrieben werden. Sie soll Verbraucher beim Kauf und Einsatz von Elektrogeräten und Beleuchtung motivieren, auf Energieeffizienz zu achten und klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren. Dazu konnte ein breites Multiplikatoren-Netzwerk für das Thema "Energieeffizienz im Haushalt" aufgebaut werden.

"Die zentrale Antwort auf die energiewirtschaftlichen Fragen von heute ist Energieeffizienz. Wir sind vor fünf Jahren an den Start gegangen, um den effizienten Einsatz von fossilen und regenerativen Energien im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Energieversorgung voranzubringen. Diesem Ziel wollen wir uns auch in den nächsten Jahren mit viel Energie und hoffentlich genau so viel Erfolg widmen", so Kohler abschließend.

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