Erfolgreicher Handelsverlauf an der LPX

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Die LPX Leipzig Power Exchange, die als erste deutsche Strombörse am 15. Juni den Handel aufgenommen hat, zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung des Börsenbetriebs. Nach Ansicht von Marktteilnehmern würden die Preise, die an der LPX erzielt würden, den deutschen Markt präzise abbilden. LPX-Geschäftsführer Dr. Carlhans Uhle: "Der bisherige Handelsverlauf hat unsere Erwartungen übertroffen. Mit dieser Preisbildung schneiden wir verglichen mit anderen Strombörsen in der Startphase sehr gut ab."


Die Akzeptanz der Strombörse durch die Marktteilnehmer sei erfreulich, so Uhle, und nehme auch noch zu: "Wir gehen davon aus, dass sich jetzt ein bis zwei Unternehmen pro Woche bei uns anmelden werden." Ziel der mit 25 Mitarbeitern gestarteten LPX ist es, über die Koppelung von Spot- und Terminmarkt die neue Börse nach drei Jahren in die Gewinnzone zu führen und rund ein Fünftel des gesamten deutschen Strombedarfs zu handeln. Getragen wird die LPX zu je 35 Prozent von der Landesbank Sachsen und der skandinavischen Strombörse Nord Pool. Darüber hinaus sind der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig mit je 15 Prozent beteiligt. Es ist vorgesehen, weitere Partner mit insgesamt 50 Prozent der Anteile zu beteiligen.

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