BAFA-Zahlen

Erdgasimporte im September gesunken

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im September 2008 um 7,7 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats. Auf 12 Monate gerechnet gibt es aber eine Steigerung von 15,8 Prozent zu verzeichnen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im September 2008 mit 8.059,37 Euro (dieses entspricht zirka 2,90 Cent pro Kilowattstunde) um 1,0 Prozent über dem Preis im August 2008 (7.980,04 Euro). Gegenüber September 2007 (5.361,77 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 50,3 Prozent gestiegen.

Im Berichtszeitraum Oktober 2007 bis September 2008 lagen die Erdgasimporte mit 3.658.424 Terajoule um 15,8 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Oktober 2006 bis September 2007 (3.158.077 Terajoule). Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation (1.611.620 Terajoule), Norwegen (1.144.212 Terajoule) und Niederlande (768.100 Terajoule).

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Oktober 2007 bis September 2008 24,479 Milliarden Euro im Vergleich zu 17,828 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 18,5 Prozent von 5.645,11 Euro auf 6.691,07 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen. Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.

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