Statistik

Erdgasimporte im Oktober 2008 weiter rückläufig

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Oktober 2008 mit 287.318 Terajoule um 7,7 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats, damals waren es 311.323 Terajoule.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Oktober 2008 mit 8.559,99 Euro (dieses entspricht ca. 3,08 Cent pro Kilowattstunde) um 6,2 Prozent über dem Preis im September 2008 (8.059,37 Euro). Gegenüber Oktober 2007 (5.477,28 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 56,3 Prozent gestiegen.

Im Berichtszeitraum November 2007 bis Oktober 2008 lagen die Erdgasimporte mit 3.634.419 Terajoule um 12,3 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode November 2006 bis Oktober 2007 (3.235.691 Terajoule).

Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation (1.603.445 Terajoule), Norwegen (1.143.695 Terajoule) und Niederlande (742.055 Terajoule).

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum November 2007 bis Oktober 2008 25,233 Milliarden Euro im Vergleich zu 18,135 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 23,9 Prozent von 5.604,71 Euro auf 6.942,79 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.

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