Statistik

Erdgasimporte im Juli 2009 deutlich angestiegen

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Juli 2009 mit 318.997 Terajoule um 27,9 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (249.470 Terajoule).

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Juli 2009 mit 4.859,31 Euro (dieses entspricht circa 1,75 Cent pro Kilowattstunde) um 10,6 Prozent unter dem Preis im Juni 2009 (5.435,95 Euro). Gegenüber Juli 2008 (7.775,42 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 37,5 Prozent gesunken.

Im Berichtszeitraum August 2008 bis Juli 2009 lagen die Erdgasimporte mit 3.247.468 Terajoule um 12,6 Prozent unter der entsprechenden Menge der Referenzperiode August 2007 bis Juli 2008 (3.717.268 Terajoule). Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation, Norwegen und Niederlande.

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum August 2008 bis Juli 2009 23,739 Milliarden Euro im Vergleich zu 23,563 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 15,3 Prozent von 6.338,79 Euro auf 7.309,99 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.

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