Preise gestiegen

Erdgasimporte im Januar 2009 teurer geworden

Die deutschen Erdgasimporte gingen im Monat Januar 2009 weiter zurück. Mit 321.956 Terajoule lagen sie um 6,2 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (343.092 Terajoule), wie aus vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervorgeht.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (sm) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Januar 2009 mit 8.341,25 Euro (dieses entspricht ca. 3,00 Cent pro Kilowattstunde) um 0,2 Prozent unter dem Preis im Dezember 2008 (8.357,49 Euro). Gegenüber Januar 2008 (6.226,25 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 34,0 Prozent gestiegen.

Im Berichtszeitraum Februar 2008 bis Januar 2009 lagen die Erdgasimporte mit 3.459.335 Terajoule um 2,2 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Februar 2007 bis Januar 2008. Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation, Norwegen und Niederlande.

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Februar 2008 bis Januar 2009 26,480 Milliarden Euro im Vergleich zu 18,890 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Preis um über 37 Prozent gestiegen

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 37,1 Prozent von 5.581,38 Euro auf 7.654,72 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.

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