Statistik

Erdgasimporte im Februar 2009 weiter rückläufig

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Februar 2009 mit 263.721 Terajoule um 11,7 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (298.527 Terajoule).

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Februar 2009 mit 8.058,14 Euro (dieses entspricht ca. 2,90 Cent pro Kilowattstunde) um 3,4 Prozent unter dem Preis im Januar 2009 (8.341,25 Euro). Gegenüber Februar 2008 (6.591,05 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 22,3 Prozent gestiegen.

Im Berichtszeitraum März 2008 bis Februar 2009 lagen die Erdgasimporte mit 3.424.529 Terajoule um 0,6 Prozent unter der entsprechenden Menge der Referenzperiode März 2007 bis Februar 2008 (3.443.753 Terajoule).

Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation (1.433.383 Terajoule), Norwegen (1.180.346 Terajoule) und Niederlande (658.035 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum März 2008 bis Februar 2009 26,638 Milliarden Euro im Vergleich zu 19,483 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 37,5 Prozent von 5.657,61 Euro auf 7.778,51 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.

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