Statistik

Erdgasimporte im April weiter rückläufit

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat April 2009 mit 224.270 Terajoule um 30,5 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (322.524 Terajoule).

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im April 2009 mit 6.190,57 Euro (dieses entspricht ca. 2,23 Cent pro Kilowattstunde) um 17,1 Prozent unter dem Preis im März 2009 (7.464,51 Euro). Gegenüber April 2008 (6.805,64 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 9,0 Prozent gesunken.

Im Berichtszeitraum Mai 2008 bis April 2009 lagen die Erdgasimporte mit 3.219.163 Terajoule um 11,5 Prozent unter der entsprechenden Menge der Referenzperiode Mai 2007 bis April 2008 (3.636.490 Terajoule). Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation, Norwegen und Niederlande .

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Mai 2008 bis April 2009 25,335 Milliarden Euro im Vergleich zu 21,356 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 34,0 Prozent von 5.872,63 Euro auf 7.869,94 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.

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