Statistik

Erdgasimporte auch im März 2009 rückläufig

Die deutschen Erdgasimporte lagen im Monat März 2009 mit 247.875 Terajoule um 30,2 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (354.987 Terajoule), wie das Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aufgrund vorläufiger Berechnungen mitteilt.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im März 2009 mit 7.464,51 Euro (dieses entspricht ca. 2,69 Cent pro Kilowattstunde) um 7,4 % unter dem Preis im Februar 2009 (8.058,14 Euro). Gegenüber März 2008 (6.610,79 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 12,9 % gestiegen.

Im Berichtszeitraum April 2008 bis März 2009 lagen die Erdgasimporte mit 3.317.417 Terajoule um 6,8 Prozent unter der entsprechenden Menge der Referenzperiode April 2007 bis März 2008 (3.560.139 Terajoule).

Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation (1.366.161 Terajoule), Norwegen (1.170.569 Terajoule) und Niederlande (623.098 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum April 2008 bis März 2009 26,141 Milliarden Euro im Vergleich zu 20,496 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 36,9 % von 5.757,08 Euro auf 7.880,00 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.

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