Statistik

Erdgasimporte auch im Juni 2009 weiter rückläufig

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Juni 2009 mit 282.795 Terajoule um 1,6 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (287.258 Terajoule).

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Juni 2009 mit 5.436,82 Euro (dieses entspricht ca. 1,96 Cent pro Kilowattstunde) um 4,7 Prozent unter dem Preis im Mai 2009 (5.706,12 Euro). Gegenüber Juni 2008 (7.411,62 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 26,6 Prozent gesunken.

Im Berichtszeitraum Juli 2008 bis Juni 2009 lagen die Erdgasimporte mit 3.177.956 Terajoule um 14,5 Prozent unter der entsprechenden Menge der Referenzperiode Juli 2007 bis Juni 2008 (3.718.363 Terajoule). Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation, Norwegen und Niederlande.

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Juli 2008 bis Juni 2009 24,129 Milliarden Euro im Vergleich zu 22,954 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 23,0 Prozent von 6.173,10 Euro auf 7.592,59 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.

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