Neue Broschüre

Erdgas umweltschonendste fossile Energie

Dass Erdgas einen wichtigen Beitrag zu einem effektiven Umwelt- und Klimaschutz und damit auch zur allgemeinen Gesundheit leistet, wird in der neuen Broschüre "Erdgas – Der umweltschonende fossile Energieträger" belegt, die jetzt vom Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) veröffentlicht wurde.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Ob zum Heizen, in der Stromerzeugung oder beim Einsatz als Kraftstoff in Fahrzeugen – Erdgas ist ein besonders umweltschonender fossiler Brennstoff. Es bildet bei der Verbrennung im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen am wenigsten Kohlendioxid. Kohlendioxid trägt wesentlich zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei. Erdgas verbrennt außerdem nahezu rußfrei und hat eine besonders gute Umweltbilanz bei Schwefeldioxid, Stickstoffoxiden und Kohlenmonoxiden. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) liegen die Methan-Emissionen insgesamt bei lediglich einem Prozent des Erdgasverbrauchs in Deutschland", hob BGW-Präsident anlässlich der Vorstellung noch einmal hervor.

Erdgas sei auch ein günstiger Energieträger. Legt man einen Verbrauch von sieben Litern Benzin auf 100 Kilometer zugrunde, zahlt man bei einem Vergleich der Kraftstoffkosten bei Superbenzin 7,35 Euro auf 100 Kilometer, 4,90 Euro wenn man mit Diesel fährt und etwa 3,38 Euro wenn man mit Erdgas fährt.

Auch bei einem Heizkostenvollvergleich im Neubaubereich geht Erdgas laut einer Studie der Technischen Universität Dresden 2003 als klarer Sieger hervor. Dabei sind alle anfallenden Kosten berücksichtigt. Eine Familie, die ein frei stehendes, neu gebautes Einfamilienhaus mit etwa 150 Quadratmetern Wohnfläche bewohnt und mit Erdgas heizt müsste nach der Studie knapp 2150 Euro jährlich für Heizung und Warmwasserbereitung durch einen Erdgas-Brennwertkessel ausgeben. Zieht man als Vergleichswert beim Öl die günstigste Variante heran, den Niedertemperaturkessel, muss dieselbe Familie schon etwa 3000 Euro pro Jahr für Heizung und Warmwasserbereitung zahlen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Industriebetrieb

    Deutlich geringerer Energieverbrauch bis 2040

    Der Energieverbrauch in Deutschland wird bis 2040 um rund ein Drittel sinken, schätzt der Energiekonzern ExxonMobil. Vor allem beim Kraftstoff und bei der Heizenergie werde der Verbrauch durch mehr Effizienz zurückgehen.

  • München

    Oktoberfest: Riesiger Strombedarf wird mit Ökoenergie gedeckt

    Auf dem Münchener Oktoberfest verbrauchen Fahrgeschäfte und Buden die Strommenge einer Kleinstadt. Immerhin: Seit 2012 wird für die Energieversorgung ausschließlich Ökostrom und -gas bereitgestellt.

  • Strom sparen

    Primärenergieverbrauch in Deutschland 2003 bleibt auf Vorjahresniveau

    Der Primärenergieverbrauch in Deutschland blieb nach ersten Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen im Jahr 2003 mit knapp 489 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (14 334 PJ) gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Gründe sind die kühlere Witterung im ersten Quartal und die schwache konjunkturelle Entwicklung.

  • Stromtarife

    Clement kündigt schlanke und effektive Regulierung an

    Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hat sich auf seiner Eröffnungsrede der Handelsblatt-Jahrestagung Energie in Berlin zur Einrichtung der Regulierungsbehörde und zur Einführung des Emissionshandels geäußert, der Branche dabei allerdings nicht viel Neues mitgeteilt. So viel bleibt klar: Die neuen Umsetzung der Herausforderungen soll den Investitionsstandort nicht gefährden.

  • Stromnetz Ausbau

    FDP: WWF-Kohleausstiegs-Forderung ohne jede Vision

    Zur heutigen Vertragsstaatenkonferenz zum Klimaschutz und zur Forderung des WWF World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland, die Nutzung der Kohle zur Energieversorgung zu beenden, erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Nachhaltige Entwicklung, Michael Kauch:

Top