Entgleisung hat Konsequenzen: Leiter der Stadtwerke Lennestadt unterschrieb Weihnachtsbrief mit "Heil und Sieg" und ist jetzt suspendiert

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Im Sauerland ist die heile Welt aus den Fugen geraten: Der Leiter der Stadtwerke Lennestadt (Kreis Olpe), Johannes Greve, beendete einen ohnehin abenteuerlich formulierten Weihnachtsbrief an seine Mitarbeiter mit den Worten "Heil und Sieg im neuen Jahr".


Diese verbale Entgleisung, für die sich Greve dem WDR gegenüber mit "seinem losen Mundwerk" entschuldigte, hat jetzt Folgen für den Stadtwerke-Chef. Der Bürgermeister von Lennestadt, Alfons Heimes, hat Greve nach WDR-Informationen am vergangenen Freitag vom Dienst suspendiert und will auf der nächsten Ratssitzung am 14. Februar vorschlagen, ihn endgültig zu entlassen. Und auch der CDU-Stadtverband zeigt sich konsequent: Er forderte Grewe auf, sein Ratsmandat für das benachbarte Schmallenberg zurückzugeben.


Der WDR berichtet weiter, dass die Staatsanwaltschaft Siegen die Ermittlungen aufgenommen hat. Jetzt drohen Grewe eine Geldstrafe oder eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

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