Neue Geschäftsführerin

energreen senkt Preise für Großkunden

Mit einem neuen Preisangebot geht energreen auf große Gewerbekunden zu: Ab einer Abnahmemenge von 500 000 Kilowattstunden sinkt der energreen-Preisbestandteil in Stufen um fünf bis 15 Prozent. Für Großkunden ab zehn Millionen Kilowattstunden gibt es noch größere Rabatte. Zudem wurde Vera Litzka zur Geschäftsführerin der GmbH gewählt.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

An der Förderwirkung ändert sich nichts, denn von der ersten bis zur letzten Kilowattstunde fließen weiterhin 3,2 Cent netto garantiert in die Förderung neuer Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Für diese Förderung werden die energreen-Kunden mit der Auszeichnung "Grüner Strom Label in Gold" belohnt. Die energreen-Fördergelder werden von den 77 energreen-Stadtwerken vor Ort in Zukunfstechnologien investiert. Bislang wurden 266 Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 2,5 Megawatt neu errichtetet.

Die ASEW-Gesellschafterversammlung hat zudem Vera Litzka einstimmig zur Geschäftsführerin der ASEW GmbH & Co. KG gewählt. Sie zeichnet sich durch ihre langjährige Erfahrung in der Energiewirtschaft als Geschäftsführerin der Fördergesellschaft Windenergie und Prokuristin bei der Bremer Energie-Konsens GmbH, sowie durch ihre lange Liste erfolgreicher Projekte in den Bereichen rationeller Energieverwendung und erneuerbare Energien aus.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Ökostrom

    Teurer EEG-Umlage stehen hohe Einsparungen gegenüber

    Die EEG-Umlage steigt schon wieder und das dürfte einige Bundesbürger skeptisch machen. Einer Studie zufolge stehen aber den hohen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren auch hohe Einsparungen beim Energieimport gegenüber.

  • Erde

    Studie: Mehr Geld für konventionelle Energien als für Ökostrom

    Einer Kurzanalyse zufolge werden konventionelle Energien im kommenden Jahr deutlich stärker gefördert als erneuerbare Energieträger. Demnach läge eine Umlage für Atom- und Kohlestrom deutlich über der EEG-Umlage.

  • Strom sparen

    Stimmen zur beschlossenen EEG-Novelle

    Die heute vom Bundeskabinett beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stößt weitgehend auf Zustimmung. Der Verband der Energiewirtschaft bezeichnete die Vorlage als "unzureichend", er weise jedoch in die richtige Richtung. Die FDP fordert nach wie vor mehr Effizienz und auch CDU und CSU sprechen von einer "ideologiebehafteten Politik".

  • Energieversorung

    Bundeskabinett beschließt EEG-Novelle

    Das Bundeskabinett hat heute die Novellierung des EEG beschlossen. Gestützt auf die Erfahrungen der letzten Jahre werden die Einspeisevergütungen teils gesenkt, teils stärker differenziert und in einzelnen Bereichen erhöht. Die Degression wird durchgängig eingeführt. Auch die sogenannte "große" Wasserkraft wird gefördert.

  • Strompreise

    135 000 Beschäftigte: Regierung informiert über Erneuerbare-Energien-Branche

    Im Rahmen der Beantwortung einer "Großen Anfrage" der Opposition hat die Bundesregierung über die Situation in der Erneuerbaren-Energien-Branche informiert. Schätzungen zufolge arbeiten knapp 135 000 Personen im gesamten Bereich der regenerativen Energien. Diese sollen mittel- bis langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit im Energiebinnenmarkt erreichen.

Top