Vollfusion

Energieversorger in Köln und Bonn fusionieren

Die GEW RheinEnergie AG und die EnW Bonn werden im Frühjahr 2003 fusionieren. In einem ersten Schritt stockt die GEW RheinEnergie AG ihre Beteiligung von derzeit 13,66 Prozent um weitere 30 Prozent auf dann 43,66 Prozent auf. Direkt nach dem Jahreswechsel soll die Vollfusion vorbereitet werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Kölner GEW RheinEnergie AG und die EnW Energie und Wasser GmbH Bonn werden fusionieren. Das beschlossen gestern die beiden Stadtoberhäupter Fritz Schramma (Köln) und Bärbel Dieckmann (Bonn), Spitzenvertreter der Ratsfraktionen beider Städte sowie die Aufsichtsratsvorsitzenden und Unternehmensleitungen der beteiligten Unternehmen. Die GEW RheinEnergie AG hält bereits seit ihrer Gründung im Juli 2002 eine Beteiligung in Höhe von 13,7 Prozent an der EnW.

In einem ersten Schritt stockt die GEW RheinEnergie AG ihre Beteiligung von derzeit 13,66 Prozent um weitere 30 Prozent auf dann 43,66 Prozent auf. Direkt nach dem Jahreswechsel soll die Vollfusion vorbereitet werden. Diese soll mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 1. Januar 2003 im Frühjahr 2003 vollzogen werden. Noch in diesem Jahr werden sich die Stadträte von Bonn und Köln sowie die Aufsichtsräte der beiden Unternehmen mit der Thematik beschäftigen und entsprechende Beschlussvorlagen erhalten.

Der Zusammenschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der beteiligten Gremien und Aufsichtsbehörden.

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