Baden-Württemberg

Energieverbrauch im Ländle sinkt fast 6 Prozent

Der Primärenergieverbrauch in Baden-Württemberg ist 2007 um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, wie aus der vom Statistischen Landesamt vorgelegten Energiebilanz hervorgeht. Der Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch steigt auf 8,7 Prozent.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Stuttgart (red) - Der stärkste Rückgang zeigte sich beim Verbrauch von Mineralölen mit 13,6 Prozent. Auch der Verbrauch von Steinkohlen (-5,8 Prozent), Kernenergie (-4,4 Prozent) und Erdgas (-2,6 Prozent) ging zurück. Ursächlich für den vergleichsweise niedrigen Primärenergieverbrauch waren neben milden Temperaturen vermutlich auch die gestiegene Energiepreise.

Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg legen zu

Der Beitrag der erneuerbaren Energien zum Primärenergieverbrauch stieg 2007 um 10,3 Prozent und erreichte rund 138.862 Terajoule. Dies entspricht einem Anteil von 8,7 Prozent.

Der Endenergieverbrauch ging im Jahr 2007 gegenüber 2006 um 7,1 Prozent zurück. Insbesondere die Haushalte und sonstigen Kleinverbraucher verbrauchten deutlich weniger Energie (-14,8 Prozent). Ausschlaggebend war der niedrige Verbrauch von Heizöl leicht (-41,3 Prozent). Das Verarbeitende Gewerbe (einschließlich Bergbau) verbrauchte 2007 gegenüber dem Vorjahr 3,0 Prozent mehr Energie. Im Bereich Verkehr wurde 0,8 Prozent weniger Energie aufgewandt als 2006.

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