"Alternative Erdgasfahrzeug"

EnergieSpecial beantwortet Bürgerfragen zu Erdgasfahrzeugen

In einer gemeinsamen Aktion von Call NRW und der Energieagentur NRW beantworten Experten Bürgerfragen zu Erdgasfahrzeugen. Interessierte können per Telefon, E-Mail oder im Chat Fragen zu dem günstigen und umweltschonenden Treibstoff stellen. Ergänzend findet in Düsseldorf die Ausstellung "Rhein-Ruhr gibt Gas" statt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Wenn die Preise für Benzin, Super oder Diesel auf immer neue Höchstmarken steigen, suchen viele Autofahrer nach Alternativen - das Erdgasfahrzeug rückt hier immer mehr ins Blickfeld, nicht zuletzt auch aus Gründen des Umweltschutzes. Daher veranstalten die Energieagentur NRW und Call NRW, Bürger- und ServiceCenter der Landesregierung, am kommenden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr ein EnergieSpecial unter dem Motto "Alternative Erdgasfahrzeug".

NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann, Dr. Ing. Gerd Blümel vom ADAC, Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW, Klaus Hablik von Opel Special Vehicles und Hans-Friedrich Rosendahl von der RWE Rhein-Ruhr AG beantworten die Fragen der Bürger. Sie sind telefonisch unter 0180 3 100 111, im Chat unter www.callnrw.de oder per E-Mail unter info@callnrw.de erreichbar. Die Informationsaktion ist Teil der Informationskampagne "Rhein-Ruhr gibt Gas. Autofahren mit Erdgasantrieb", die die Energieagentur NRW im Auftrag des NRW-Energieministeriums durchführt.

Rund 20.000 Erdgasfahrzeuge fahren bereits in Deutschland. Viele Unternehmen stellen ihre Fahrzeugflotten derzeit auf Erdgas um, so auch der ADAC, der eine Flotte erdgasbetriebener "Gelber Engel" nutzt. Auch das Tankstellennetz für Erdgas wächst, bundesweit gibt es bereits 550 Erdgas-Tankstellen. Besonders wirtschaftlich sind Erdgasfahrzeuge auch durch geringere Betriebs- und Unterhaltskosten, Steuervergünstigungen und diverse Förderprogramme. Auch die Umweltschutzgesichtspunke sprechen für den Einsatz von Erdgas als Kraftstoff im Straßenverkehr, da sowohl die fahrzeugspezifischen Emissionen als auch die Geräuschemissionen deutlich vermindert werden.

"In der Öffentlichkeit gibt es noch Vorurteile und Fehlinformationen bei potenziellen Käufern von Erdgasautos in Punkto Wirtschaftlichkeit und Sicherheit. Diese gilt es zu entkräften", so Minister Dr. Axel Horstmann. "Denn Erdgasfahrzeuge sind im Unterhalt nicht nur finanziell günstiger als Benziner, sie sind auch technisch genauso zuverlässig und sicher wie andere Autos." Ein wichtiges Argument sind natürlich die Treibstoffkosten gegenüber Benzin- oder Dieselfahrzeugen: Ein Kilogramm Erdgas – was etwa 1,5 Liter Benzin beziehungsweise 1,33 Liter Diesel entspricht - kostet derzeit durchschnittlich 0,65 Euro.

Ergänzend zum EnergieSpecial gibt es eine Ausstellung "Rhein-Ruhr gibt Gas", die vom 10. bis 14. Januar 2005 von 9.30 bis 16.00 Uhr im Foyer des NRW-Energieministeriums (Haroldstr. 4, Düsseldorf) gezeigt wird.

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