Energiesparverordnung soll Energiebedarf von Neubauten um 30 Prozent senken

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Die von der Bundesregierung geplante Energieeinsparverordnung zielt darauf ab, den Energiebedarf von Neubauten gegenüber dem bisherigen Standard um rund 30 Prozent abzusenken. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (Bundestagsdrucksache 14/4196) auf eine Kleine Anfrage der PDS (Bundestagsdrucksache 14/4075).


Einem bereits vorgelegten Referentenentwurf zufolge soll für den Neubau von Gebäuden von einem Grundkonzept ausgegangen werden, das eine ganzheitliche Betrachtung in Form einer Energiebilanz beinhaltet und daran eine Gesamtanforderung knüpft. Weiter heißt es in der Antwort, im Jahr 1990 habe der Anteil der zugesagten Fördermittel für Energieeinsparmaßnahmen an den Modernisierungsmitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 56 Prozent und 7 Prozent im Jahre 1999 betragen. Im Wohnraum-Modernisierungsprogramm seien von 1990 bis Februar 2000 rund 17,4 Milliarden direkt für Energieeinsparmaßnahmen zugesagt worden. Damit habe der Anteil dieser Maßnahmen am Gesamtkreditvolumen des Programms 22 Prozent ausgemacht.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom- und Gaspreise

    Strom, Heizen, Energie: Das kommt 2016 auf Verbraucher zu

    Im Energie-Bereich wird es im kommenden Jahr für Verbraucher einige Veränderungen geben. Der Strompreis steigt, für Bauherren werden die Regeln bei der Energieeffizienz strenger und neue Effizienzlabel treten auf den Plan.

  • Strom sparen

    Energie-Einsparverordnung 2009 kommt im Herbst

    Die neue Energie-Einsparverordnung (EnEV 2009) kommt im Herbst, voraussichtlich am 1. Oktober. Mit der von der Bundesregierung im März beschlossenen Änderung soll der Energieverbrauch des Gebäudesektors weiter gesenkt werden. Die Neuregelungen erhöhen die energetischen Anforderungen an Gebäude.

Top