Auch und gerade im Winter

Energiekosten wirksam senken

Nahezu 75 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf die Heizung - da sollte man wissen, wie man richtig heizt und lüftet, schließlich kann man derart bares Geld sparen. Der Nürnberger Energieversorger N-ERGIE hat jetzt einige Tipps veröffentlicht, mit denen man das Maß ungenutzter Wärme auf ein Minimum reduzieren kann.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Annähernd 75 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf die Heizung - und genau deshalb kann man mit den richtigen Heizungseinstellungen auch eine Menge Geld sparen. Die Nürnberger N-ERGIE hat jetzt einige Tipps veröffentlicht mit denen man verhindert, dass Wärme nicht ungenutzt durch Dach, Fenster oder Keller entweicht.

Zunächst muss man wissen, dass falsches Lüften ein Drittel des Wärmeverlusts bei Gebäuden verursacht. Mindestens zweimal täglich sollten alle Fenster fünf bis zehn Minuten lang vollständig geöffnet und dabei das Heizungsthermostat zurückgedreht werden. Dauerlüften mit gekippten Fenstern verschwendet hingegen Wärme. Undichte Fenster sind heimliche Dauerlüfter. Isolierfolie oder Dichtungsband wiederum können bis zu sechs Prozent Energie einsparen.

Moderne Heizungsanlagen können vom Wohnraum aus gesteuert werden. Sie registrieren externe Wärmeeinwirkung - etwa Sonneneinstrahlung -, und drosseln die Heizung entsprechend, so dass stets eine gleichmäßige, angenehme Raumtemperatur herrscht.

Nachts kann die Temperatur um bis zu vier Grad Celsius abgesenkt werden. Tiefer sollte die Absenkung nicht erfolgen, da das Erwärmen ausgekühlter Räume viel Energie benötigt. Deshalb sollten auch nur gelegentlich genutzte Räume nie ganz auskühlen. Bei längerer Abwesenheit kann die Heizung ebenfalls zurückgedreht werden. So kühlen die Räume nicht völlig aus, es wird aber auch nicht unnötig geheizt.

Wärmestau kann bis zu 40 Prozent Wärmeverlust verursachen. Um dies zu verhindern ist darauf zu achten, Heizkörper nicht durch Möbel, lange Vorhänge oder Heizkörperverkleidungen zu verdecken.

Heizsysteme, die älter als 15 Jahre sind, kommen teuer. Es lohnt sich, sie beispielsweise durch moderne Gas-Niedertemperaturkessel, Gas-Brennwertkessel oder Wärmepumpen zu ersetzen. Denn eine neue Anlage verbraucht bis zu 40 Prozent weniger Energie als eine veraltete Heizungsanlage.

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