Portfoliobereinigung

Energiekonzern E.ON verkauft Schweizer Beteiligung

E.ON räumt in seinem Portfolio weiter auf und trennt sich von einer Minderheitsbeteiligung in der Schweiz. Für die 21 Prozent an der Berner BKW FMB Energie AG soll der DAX-Konzern gut 500 Millionen Euro erhalten, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp.djn/red) - E.ON habe sich zur Abgabe der Beteiligung entschieden, weil der unternehmerische Gestaltungsspielraum begrenzt gewesen sei, sagte E.ON-Finanzvorstand Marcus Schenck.

Mit dem Verkauf des Anteils setzen die Düsseldorfer ihr Programm der Portfoliobereinigung fort. Nach Jahren mit vielen Zukäufen, die auch zu einer Aufblähung des Schuldenstandes geführt hatten, konzentriert sich E.ON nun auf Konsolidierung. Bislang waren unter anderem die Stadtwerkeholding Thüga und das deutsche Höchstspannungsnetz veräußert worden.

Vor einigen Tagen wurde in russischen Medien spekuliert, E.ON könnte auch kurzfristig beim russischen Gaskonzern Gazprom aussteigen.

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