Erneuerung des Kraftwerkparks

Energieeinsatz und Erzeugung 1991 bis 2000: Stromproduktion sparsamer

Obwohl die Erzeugung der Stromversorger in den vergangenen zehn Jahren um zehn Prozent gestiegen ist, sank der spezifische Brennstoffeinsatz im gleichen Zeitraum um etwa vier Prozent.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Energiesparen im Kraftwerk: Im Zeitraum 1991 bis 2000 stieg die Erzeugung der Stromversorger um etwa zehn Prozent auf 469 Milliarden Kilowattstunden. Der spezifische Brennstoffeinsatz sank im gleichen Zeitraum um etwa vier Prozent auf 343 (1991: 362) Gramm Steinkohleeinheiten je Kilowattstunde Strom. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin.

Vor allem die Erneuerung des Kraftwerksparks im Osten habe die höhere Effizienz bei der Stromerzeugung bewirkt: Der Einsatz von Braunkohle wurde, so VDEW, in den 90er Jahren um 18 Prozent vermindert, obwohl die Stromproduktion in den Braunkohlekraftwerken leicht stieg. Bei den Erdgaskraftwerken stieg nach VDEW-Angaben der Brennstoffeinsatz seit den 90er Jahren nur um 17 Prozent, obwohl fast 50 Prozent mehr Strom in diesen Anlagen erzeugt wurde. Durch Modernisierung vorhandener Gaskraftwerke und den Zubau neuer Gas- und Dampfturbinenanlagen seien diese Effizienzverbesserungen erzielt worden.

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