Kostenfaktor Haushaltsgeräte

Energieeffiziente Produkte senken die Stromkosten im Haushalt erheblich

Etwa ein Drittel der privaten Stromrechnung geht auf das Konto von Haushaltsgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine. Wer allerdings konsequent auf energieeffiziente Produkte setzt, senkt Verbrauch und Kosten. Nach Berechnungen der Initiative EnergieEffizienz lassen sich pro Haushalt jährlich bis zu 70 Euro einsparen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Energieeffiziente Geräte sind dabei am einheitlichen EU-Energieetikett (EU-Label) zu erkennen. Auf dem Label sind untereinander sieben farbige Pfeile abgebildet. Sie markieren die so genannten Energieeffizienzklassen (A bis G): Ein A-Gerät verbraucht wenig Energie, während G-Geräte wahre Stromschlucker sind. Das EU-Label kennzeichnet Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Wäschetrockner und Waschtrockner. Ab Sommer 2003 gilt die Kennzeichnungspflicht auch für Elektrobacköfen.

Mit Produkten der Effizienzklasse A kann eine vierköpfige Familie jährlich bis zu 70 Euro sparen. Das belegt eine Untersuchung der Initiative EnergieEffizienz. Dabei wurde der Stromverbrauch von sehr effizienten und weniger effizienten Haushaltsgeräten miteinander verglichen. Grundlage der Beispielrechnung ist die typische Geräteausstattung eines Vier-Personen-Haushalts.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromrechnung

    Teurer Strom und hoher Verbrauch: Ostdeutsche zahlen mehr für Energie

    Die Strompreise und der Energieverbrauch beeinflussen maßgeblich, was am Ende auf der Stromrechnung veranschlagt wird. Vergleicht man die Bundesländer miteinander, zahlen Ostdeutsche aufgrund beider Faktoren häufig mehr für ihren Strom.

  • Waschmaschine

    A+++: Energielabels sollen wieder einfacher werden

    Das EU-Parlament hat für eine Anpassung der Energielabels für Haushaltsgeräte gestimmt. Nach einem Vorschlag der EU-Kommission sollen die Labels A+, A++ und A+++ zugunsten eines einfacheren Systems verschwinden.

  • Stromnetz Ausbau

    Intelligente Technik von Bauknecht schont Umwelt und Brieftasche

    Effiziente Waschmaschinen, Kühlschränke oder Geschirrspüler der Energieklasse A können in wenigen Jahren ihren Anschaffungspreis amortisieren. Der Hausgerätehersteller Bauknecht hat daher eine Reihe seiner Produkte auf eine strenge Verbrauchs-Diät gesetzt. Durch den Einsatz intelligenter Technologien erreichen die Schwaben Einsparungen von bis zu 65 Prozent.

  • Stromnetz Ausbau

    Stromverbrauch im Haushalt: Ein Drittel in der Küche

    Im Jahr 2000 haben die deutschen Haushalte insgesamt 111,2 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Nach neusten Zahlen des VDEW entfiel davon gut ein Drittel auf den Betrieb der Küche. Für Beleuchtung wurden etwa neun Milliarden Kilowattstunden verwendet und der Betrieb von Fernseh-, Hifi- und Videogeräten verbrauchte acht Milliarden Kilowattstunden.

  • Strompreise

    Wofür Haushalte Strom verbrauchen und wie man ihn sparen kann

    Wohin fließt der Strom? Diese Frage stellte sich die NaturEnergie AG und stellte die wichtigsten Haushaltsbereiche zusammen: Heizen, Warmwasser, Kühlen und Gefrieren - das sind die größten "Energiefresser". Stromsparen ist ansonsten gar nicht so schwer - und es hilft vor allem, Kosten zu senken.

Top