Zwischenbericht

Energiedienst Holding AG zeigt sich kostenbewusst

Im ersten Halbjahr 2004 wurden zwei Drittel des Nettoumsatzes mit endverbrauchenden Kunden und weiterverteilenden Kunden (kommunale Werke) innerhalb des eigenen Kundenstammgebietes erwirtschaftet. Ein Drittel konnte mit den bundesweit aktiven Vertriebstöchtern Watt und NaturEnergie erwirtschaftet werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Laufenburg (red) - Deutlich besser als budgetiert fallen EBIT und Unternehmensergebnis der Energiedienst-Gruppe im ersten Halbjahr 2004 aus. Das EBIT (Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt 21,5 Millionen Euro, im Vorjahr lag er bei 21,7 Millionen Euro."Das Halbjahres-Ergebnis spiegelt die wiedergewonnene operative Ertragskraft der Energiedienst-Gruppe wider", heißt es im Bericht. Das Ergebnis ist mit minus 0,3 Millionen Euro allerdings negativ.

Der Nettoumsatz zum 30. Juni 2004 beträgt 252,7 Millionen Euro (Vorjahr: 193,2 Millionen Euro). Knapp die Hälfte der Nettoumsatzausweitung begründet sich in der Übernahme der Netze und Kunden südlich Freiburg und nördlich von Waldshut. Als Folge des unternehmensinternen Restrukturierungsprojektes hat sich das Verhältnis der beeinflussbaren Kosten zur Gesamtleistung um vier Prozent-Punkte verbessert, heißt es im Bericht weiter.

Der Stromabsatz betrug in der ersten Jahreshälfte 3.506 Millionen Kilowattstunden (Vorjahr: 3.095 Millionen Kilowattstunden). An die Kunden im eigenen südbadischen Netzgebiet wurden 1.999 Millionen Kilowattstunden (Vorjahr: 1.655 Millionen Kilowattstunden) geliefert. Der Absatz stieg durch die Übernahme von Netzeinrichtungen und Kunden südlich von Freiburg und nördlich von Waldshut um 18 Prozent.

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