Sparen und Schimmel vermeiden

Energie sparen: Richtig heizen, richtig lüften

Mit richtigem Heizen und Lüften können Mieter und Eigentümer Heizkosten sparen und den Geldbeutel entlasten, gleichzeitig aber auch Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden vermeiden. Vor allem sollten Fenster nicht ständig gekippt sein. Besser: Die Fenster weit öffnen und einige Minuten für Durchzug sorgen, dabei die Heizung herunterdrehen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (ddp.djn/red) - Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland rät mit Blick auf die beginnende Heizperiode vor allem, ständig gekippte Fenster bei laufender Heizung zu vermeiden. Am besten lüfte man, indem bei ausgeschalteter Heizung maximal zehn Minuten lang für Durchzug gesorgt wird. Das sollte möglichst drei- bis viermal am Tag erfolgen.

Wenn morgens die Schlafräume gelüftet werden, können die Innentüren der Wohnung offen bleiben, raten die Experten weiter. Wenn jedoch das Bad nach dem Duschen gelüftet wird, sollten die Türen geschlossen bleiben, damit sich die hohe Luftfeuchtigkeit nicht auf die angrenzenden Räume verteilt.

Bei Abwesenheit Heizung herunterdrehen

Wer nachts oder bei längerer Abwesenheit die Raumtemperatur verringert, spart Energie. Hierbei sollte jedoch eine Mindesttemperatur von 16 Grad beachtet werden, da es sonst zur Kondensation von Feuchtigkeit kommen kann. Deshalb ist es sinnvoll, so Haus & Grund, von Zeit zu Zeit auch ungenutzte Räume leicht zu heizen, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Kühle Räume sollten jedoch nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden. Denn sonst gelangt nicht nur Wärme, sondern auch Luftfeuchtigkeit in den kühlen Raum. Die relative Luftfeuchte steigt dann und erleichtert so das Wachstum von Schimmelpilzen.

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