Umweltbericht 2001

EnBW zieht positive Bilanz ihrer Umweltaktivitäten

Der Karlsruher Energieversorger EnBW hat seinen fünften Umweltbericht veröffentlicht und darin Bilanz der unternehmerischen Aktivitäten in diesem Bereich gezogen. Ende 2001 waren zehn Windkraftanlagen, elf Biogas- und Biomasseanlagen und 17 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft wuchs auf 7,1 Milliarden Kilowattstunden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Eine positive Bilanz ihrer unternehmerischen Umweltaktivitäten zieht die EnBW Energie Baden-Württemberg AG in ihrem fünften veröffentlichten Umweltbericht. Ende 2001 waren zehn Windkraftanlagen, elf Biogas- und Biomasseanlagen und 17 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Auch die Stromerzeugung aus Wasserkraft wuchs im vergangenen Jahr von 6,8 Milliarden Kilowattstunden auf 7,1 Milliarden Kilowattstunden.

Neben der Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnik, der Photovoltaik und der Geothermie führte die EnBW von 1998 bis 2001 ein Förderprogramm "Erneuerbare Energien und Energieeinsparungen" durch. Mit einem Gesamtaufwand von 6,3 Millionen Euro wurden 84 Passivhäuser, 1657 Wärmepumpen und 2322 solarthermische Anlagen bezuschusst. Und nach dem Rheinhafen-Dampfkraftwerk in Karlsruhe hat nun auch das Heizkraftwerk in Heilbronn im April 2002 das Öko-Audit erfolgreich bestanden.

Für den energiebewussten Verbraucher bietet die EnBW diverse Dienstleistungen an. Dazu gehören der kostenlose Stromverbrauchs-Check und Energiespar-Tipps sowie der Power-saver zur Reduzierung der Stand-by-Verluste, der 14 000-mal angefordert wurde. Die Möglichkeit, in Kommunen mit einem umfassenden Energiebericht Einsparpotenziale zu definieren und umzusetzen, nahmen im Berichtsjahr rund 370 Städte und Gemeinden wahr.

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