Auflage

EnBW will Geso verkaufen

Der Energiekonzern EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist grundsätzlich bereit, seine Anteile am sächsischen Versorger Geso Beteiligungs- und Beratungs-AG abzugeben. Das habe der Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, teilte der Konzern aus Karlsruhe am Freitag mit.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Karlsruhe (ddp.djn/red) - EnBW werde in den kommenden Monaten den Verkauf der Geso-Anteile mit verschiedenen Bietern endverhandeln. Mit dem geplanten Verkauf erfülle EnBW eine kartellrechtliche Auflage aus dem erfolgten Anteilserwerb in Höhe von 26 Prozent an der Oldenburger EWE.

Zugleich habe der Aufsichtsrat bei seiner Sitzung einer Verlängerung des Kaufvertrags und damit der Kaufoption für die von EWE an der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) gehaltenen Anteile in Höhe von 47,89 Prozent zugestimmt, teilte EnBW weiter mit. Das Bundeskartellamt hatte dem Karlsruher Energiekonzern auferlegt, Geso zu verkaufen, wenn er wie geplant bei VNG einsteigen will.

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