Nicht zuletzt aufgrund der PISA-Studie

EnBW will das Vorlesen fördern

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat gemeinsam mit der Stiftung Lesen eine Initiative gestartet, die ehrenamtliches Engagement in Sachen Vorlesen und Erzählen unterstützen soll. In speziellen Seminaren will man mehr als 5000 neue Erzieherinnen und Eltern zu qualifizierten Vorlesern für Kinder und Jugendliche ausbilden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG will gemeinsam mit der Stiftung Lesen eine renommierte bundesweite Vorlese-Initiative weiter ausbauen: Für den "Vorleseclub" sollen mehr als 5000 neue Vorlesepaten gewonnen werden.

Der "Vorleseclub" bildet seit mehr als einem Vierteljahrhundert in speziellen Praxis-Seminaren Erzieherinnen und Eltern zu qualifizierten Vorlesern für Kinder und Jugendliche aus. Zu diesem Zweck sind Referentinnen der Stiftung Lesen in ganz Deutschland mit einem Vorlesemobil unterwegs. Darüber hinaus liefert der "Vorleseclub" allen, die ehrenamtlich vorlesen wollen, kostenlos regelmäßige Informationen rund um das Thema Vorlesen und Erzählen ins Haus. In den Praxisseminaren wie in den Informationsschriften geht es zum Beispiel darum, welche Kinderbücher besonders empfehlenswert sind und was beim Vorlesen vor Kindergruppen beachtet werden muss.

"Seit der PISA-Studie ist in Deutschland das Bewusstsein dafür gewachsen, dass wir ehrenamtliches Engagement brauchen, um das Vorlesen und Erzählen zu fördern" begründet Jürgen Hogrefe, Generalbevollmächtigter der EnBW für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft das Engagement des Energieunternehmens. "Ein solches Engagement, das gerade bei jungen Eltern in zunehmendem Maße vorhanden ist, braucht einen institutionellen Rahmen, damit es nicht bei der guten Absicht bleibt, sondern kompetent Hilfe geleistet wird. Der Vorleseclub der Stiftung Lesen mit seinem einzigartigen Renommee ist ein solcher Rahmen – und wir freuen uns darauf, ihn weiter auszubauen, damit er möglichst flächendeckend die Leseförderung in allen wichtigen Institutionen unterstützt", so Hogrefe weiter.

Die Stiftung Lesen zeigte sich erfreut über den Einstieg des Energiekonzerns: "Durch das Engagement von EnBW bekommt ehrenamtliche Leseförderung eine ganz neue Qualität", so Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen. "Spätestens im Jahr 2006 möchten wir mit bis zu 10.000 freiwilligen Vorlesepaten die pädagogische Basisarbeit in Deutschland unterstützen und mit entsprechenden Angeboten in Bibliotheken und anderen Einrichtungen präsent sein."

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