Rückwirkend zum 1. Mai

EnBW verkauft Salamander an Dortmunder Investorengruppe

Im Rahmen seines Sparkurses und der damit verbundenen Portfoliobereinigung hat der Energiekonzern EnBW das Kunststoff- und Lederunternehmen Salamander rückwirkend zum 1. Mai an die Investorengruppe Dortmund Verwaltungs GmbH unter Führung von Dr. Heyo Schmiedeknecht verkauft.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Kornwestheim/Karlsruhe (red) - Die Salamander Industrie-Produkte GmbH (Türkheim) wurde rückwirkend zum 1. Mai 2004 an die Investorengruppe Dortmund Verwaltungs GmbH unter Führung von Dr. Heyo Schmiedeknecht und der mit ihm verbundenen ConAmax Management GmbH sowie unter Beteiligung des operativen Managements der Gesellschaft verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Salamander Industrie-Produkte GmbH ist mit den Marken Salamander und Brügmann und ihren vier in- und ausländischen Tochtergesellschaften einer der führenden Anbieter im Bereich der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von Kunststoff-Fensterprofilen sowie von Lederfaserstoffen. "Mit dieser Transaktion erhalten die Salamander Industrie-Produkte ein branchenerfahrenes Investoren- und Managementteam und eine vielversprechende Perspektive", kommentierte Dr. Amir Ghoreishi, Vorstandsvorsitzender der Salamander AG in Kornwestheim.

Mit dem Verkauf der Salamander Industrie-Produkte GmbH setzt der Salamander Mutterkonzern EnBW Energie Baden-Württemberg AG seine Portfoliobereinigung weiter konsequent fort. Somit wurden bislang 103 EnBW-Gesellschaften und -Beteiligungen im Rahmen des laufenden Projekts zur Komplexitätsreduzierung verkauft, verschmolzen, in Partnerschaften eingebracht oder geschlossen.

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