EnBW verbittet sich ÖTV-Äußerungen zur künftigen Eigentümerstruktur

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"Mit Verwunderung" hat die Energie Baden-Württemberg Energie AG (EnBW) Äußerungen des ÖTV-Vorsitzenden Mai über die künftige Eigentümerstruktur des Unternehmens zur Kenntnis genommen. Hans-Jürgen Arndt, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der EnBW AG uns selbst früher Vorsitzender der ÖTV des Landesbereiches Baden-Württemberg erklärte in einer heute veröffentlichten Stellungnahme: "Herr Mai sollte sich nicht in unsere Angelegenheiten einmischen. Unsere Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat ist selbst stark genug, ihre Interessen zu wahren".


Zu den negativen Äußerungen Mais gegen die Electricité de France (EdF) erklärte Arndt, dass er in dieser Frage "ganz anderer Meinung" sei als Mai. Die Zusammenarbeit mit der EdF habe sich seit Jahrzehnten hervorragend bewährt. Diese Zusammenarbeit bezeihe sich keineswegs nur auf die Kernenergie, sondern auch auf gemeinsame Wasserkraftwerke. Die Beziehungen zur EdF seien dabei keineswegs einseitig, sondern beruhten auf der Erkenntnis, dass die beiden Kraftwerkparks sich wechselseitig gut ergänzen. Die EnBW trete für eine starke Partnerschaft zwischen kommunalen Werken und europaweit tätigen Unternehmen an. "Eine Verteufelung der EdF ist das Dümmste, was man machen kann", stellte Arndt klar.


Mit einer Ausgrenzung und einem "Zurück nach Kleinkleckersheim" sei niemandem gedient, führte das Vorstandsmitglied aus. Und: "Wir sollten besser die Welt von morgen mitgestalten, als ein Zurückrudern zu versuchen, das uns letztlich ins Hintertreffen bringt und damit tatsächlich viele Arbeitsplätze gefährdet". Abschließend erklärte Arndt: "Europa ist wirtschaftlich einfach Realität. Das sollte auch Herr Mai zur Kenntnis nehmen".

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