Impulsthema

EnBW unterstützt die Regierungsinitiative "Partner für Innovation"

Als vom Bundeskanzler benannter Verantwortlicher für den "Impulskreis Energie" will EnBW-Chef Claassen der Regierungsinitiative "die inhaltliche Kompetenz sowie personelle und finanzielle Ressourcen" des in Baden-Württemberg ansässigen Energieversorgungsunternehmens zur Verfügung stellen.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Prof. Dr. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, hat der Bundesregierung für die Initiative "Partner für Innovation" umfangreiche Unterstützung seines Unternehmens zugesagt. Ziel der Initiative ist, gemeinsam mit Wissenschaft, Unternehmen und Gewerkschaften Ideen und Konzepte zu entwickeln, die Deutschland eine technologische Spitzenstellung sichern sollen.

Als vom Bundeskanzler benannter Verantwortlicher für den "Impulskreis Energie" - einem von insgesamt fünf technologie- und marktbezogenen Impulskreisen - will Claassen der Regierungsinitiative "die inhaltliche Kompetenz sowie personelle und finanzielle Ressourcen" des in Baden-Württemberg ansässigen Energieversorgungsunternehmens zur Verfügung stellen. Ein in Gründung befindliches Büro des Impulskreises in Berlin soll demnächst mit hoch qualifizierten Mitarbeitern und einem hinreichenden Budget ausgestattet werden. Claassen hofft, dass sich andere Unternehmen der Branche sowie Organisationen und Einzelpersönlichkeiten dieser Initiative anschließen.

Claassen erwartet, dass der gewaltige Investitionsbedarf in der Energiewirtschaft, die bis zum Jahr 2020 fast 40 Prozent ihres Kraftwerksparks erneuern muss, auch zu einem signifikanten Innovationsschub führen wird. Die Arbeit des Impulskreises soll jedoch nicht auf Energieversorgungsunternehmen beschränkt bleiben, das Thema soll vielmehr in einem umfassenden Sinne angegangen werden. Claassen: "Die Innovationspotenziale im Energiebereich sind bei weitem noch nicht gehoben, in vielen Fällen noch nicht einmal entdeckt."

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