Energienahe Dienstleistungen

EnBW und NWS stellen sich als Partner der Kommunen vor

Im Rahmen der Messe "Zukunft Kommune", die am 19. und 20. Juni in Karlsruhe stattfindet, stellen die Energie Baden-Württemberg AG und die Neckarwerke Stuttgart AG vielfältige Produkte und Dienstleistungen für die "Kommune der Zukunft" vor. Zentrale Themen sind Dienstleistungen rund um die Strom-, Gas- und Wasserversorgung.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Neckarwerke Stuttgart AG (NWS) zeigen an ihrem Gemeinschaftsstand auf der Karlsruher Fachmesse "Zukunft Kommune" am 19. und 20. Juni dieses Jahres eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen für die "Kommune der Zukunft". Zentrale Themen sind netznahe Dienstleistungen rund um die Strom-, Gas- und Wasserversorgung, die Telekommunikation sowie die Entsorgung. Darüber hinaus präsentiert die EnBW ihre führende Rolle im Testmarkt "Brennstoffzelle" bei der Hausenergieversorgung und stellt Lösungen zur Internetnutzung über das hausinterne Stromnetz vor. Im ausstellungsbegleitenden Kongress- und Seminarprogramm referieren Experten der EnBW und NWS zu einer Reihe von Schwerpunktthemen.

Der Gemeinschaftsstand der beiden Energieunternehmen befindet sich unweit des Eingangsbereiches der Gartenhalle im Karlsruher Kongress- und Ausstellungszentrum. Im Mittelpunkt des 120 Quadratmeter großen Messestands steht das Modell einer Brennstoffzelle von Sulzer Hexis, wie sie als Vorserienanlage in der Hausenergieversorgung eingesetzt werden kann. Brennstoffzellen gelten unter Experten als hocheffiziente und ökologisch sinnvolle Schlüsseltechnologie der Zukunft. Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme mit einem Gesamtwirkungsgrad von rund 85 Prozent. EnBW und NWS wollen bis Ende des Jahres 2004 mindestens 55 erdgasbetriebene Brennstoffzellenanlagen in Haushalt, Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen installieren.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das KOMM-IN-Dienstleistungskonzept. Dazu hat sich die EnBW Anfang des Jahres an der KOMM-IN GmbH beteiligt. In enger Kooperation mit baden-württembergischen Kommunen wird die EnBW an verschiedenen Standorten im Land Dienstleistungszentren - so genannte KOMM-IN - aufbauen. Ihr Ziel ist es, öffentliche, gewerbliche und private Dienstleistungen unter einem Dach zu bündeln und durch partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Dauer zu sichern. Das Prinzip ist einfach: In ländlichen Regionen bietet das KOMM-IN unter einem Dach Serviceleistungen an, die von kommunalen Diensten über Bankdienstleistungen, Telekommunikation und Energie, Sicherheit und Arbeit bis hin zu Post- und Gesundheitsdienst reichen. Damit ist KOMM-IN erste qualifizierte Anlaufstation für Bürger und Unternehmen für die direkte persönliche Beratung und Betreuung.

Wie sich die Neuregelung des Gesetzes zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) auf die Wirtschaftlichkeitsrechnung von Blockheizkraftwerken auswirkt, können sich interessierte Standbesucher von Fachleuten erläutern lassen. Ausführliche Informationen über Stromprodukte für Kommunen, Serviceleistungen auf dem Sektor Call-Center- und Abrechnungsdienste, Thermografie für kommunale Gebäude und Energieberichte für Gemeinden sowie Dienstleistungen bei der Strom-, Gas- und Wasserversorgung runden das Informationsangebot ab.

Weiterführende Links
  • DIe Website der Messe "Zukunft Kommune":
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