Engagement

EnBW-Tochter GESO erhöht Anteile an Fernwärmegesellschaft Breslau

Das 100-prozentige EnBW-Tochterunternehmen GESO hat seinen Anteil am Breslauer Fernwärmeversorger MPEC auf 33 Prozent erhöht. Die städtische Wärmegesellschaft deckt mit ihren 275 Mitarbeitern und einem Absatz von jährlich mehr als 9000 Terajoule den Wärmebedarf der oberschlesischen Stadt zu 55 Prozent.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die GESO Beteiligungs- und Beratungs-AG mit Sitz in Dresden hat jetzt ihren Anteil an der Breslauer Fernwärmegesellschaft Miejskie Przedsiebiorstwo Energetyki Cieplnej SA (MPEC) auf inzwischen 33 Prozent erhöht. Bereits 1999 war die GESO bei dem polnischen Partner eingestiegen, damals mit 3,6 Prozent.

Die städtische Wärmegesellschaft deckt mit ihren 275 Mitarbeitern und einem Absatz von jährlich mehr als 9000 Terajoule den Wärmebedarf der oberschlesischen Stadt zu 55 Prozent. Das Breslauer Fernwärmenetz – eines der größten in Polen - hat eine Länge von 454 Kilometer. Nach der Stadt Beslau ist die GESO AG der größte private Partner bei MPEC. "Mit der Ausweitung der Beteiligung in Breslau setzen wir den Weg des public-privat-Partnership auch außerhalb Deutschlands erfolgreich fort", sagte GESO-Vorstandsvorsitzender Siegmund Meßmer. Die GESO hält in zahlreichen Städten Ostdeutschlands (z.B. in Dresden mit 35 Prozent) Anteile an kommunalen Unternehmen. Auch in der Prager Energieversorgung (Strom und Fernwärme) ist sie seit 1996 engagiert.

Die GESO, gegründet 1990 im Zuge der Privatisierung der ostdeutschen Energiewirtschaft als Joint Venture mit HEW, ist heute ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der EnBW. HEW und EnBW hatten im Juni beiderseitige Beteiligungen entflochten.

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