EnBW: Stromversorgungsnetzes beim Forschungszentrum Karlsruhe übernommen

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Seit März 2000 hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG auch den Betrieb des elektrischen Versorgungsnetzes für das Forschungszentrum Karlsruhe GmbH übernommen. Sie setzte sich damit im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung zur Betriebsführung gegen kompetente Mitbewerber durch. Danach beliefert die EnBW das Forschungszentrum Karlsruhe nicht nur - wie schon bisher - mit Strom. Sie übernimmt ab auch Betrieb, Instandhaltung und Erneuerung des internen Stromnetzes sowie der dazugehörigen Notstromaggregate auf dem Betriebsgelände des Forschungszentrums. Ein entsprechender Vertrag wurde kürzlich von beiden Parteien unterzeichnet.


Es handelt sich hier um einen der größten Einzelaufträge, die der viertgrößte deutsche Energiekonzern seit der Marktöffnung erhalten hat. So verbraucht das Karlsruher Forschungszentrum jährlich etwa 100 Gigawattstunden (GWh) elektrische Energie. Dies entspricht dem Verbrauch einer Stadt mit etwa 90.000 Einwohnern. "Der Millionenauftrag ist auch ein Beispiel für das effiziente Zusammenwirken von Tochtergesellschaften unseres gesamten Konzerns," kommentiert EnBW Vorstand Dr. Hartmut Bilger den Großauftrag. So beliefere die EnBW Energie Vertriebsgesellschaft mbH das Forschungszentrum weiterhin mit Strom und die EnBW Regional AG bringe sich als Netzbetreiber und kompetenter Anbieter netznaher Dienstleistungen ein.


Die unmittelbare Betreuung der Netzbetriebsführung übernimmt das Bezirkszentrum Hochstetten des Regionalzentrums Ettlingen. Diese lokale Anbindung gewährleistet eine besondere Kundennähe von Personal und Gerätschaft. Die Betriebsführungs- und Kundendienstverantwortung der EnBW umfasst die Leitungen, Schaltanlagen, Netzstationen, Straßen- und Außenzaunbeleuchtungen sowie alle Notstromaggregate und dazugehörigen Anlagenteile.


Neben dem Strombezug aus dem EnBW Netz betreibt das Forschungszentrum eine eigene Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Zu den Netzkomponenten gehören unter anderem eine Netzwarte und 24 Netzstationen, eine Umspannanlage, über 80 Trafos, 13 Stromaggregate sowie insgesamt 73 Kilometer Stromkabel im Mittel- und Niederspannungsbereich.

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