Einbau in bestehendes Netzwerk

EnBW startet Powerline-Medienprojekt

Multimedia aus der Steckdose: Im Rahmen des Projekts "eSchool" sollen bis Ende nächsten Jahres alle Düsseldorfer Schulen vernetzt werden - mit Daten-Übertragungsraten von bis zu 4,5 Megabit pro Sekunde. Zahlreiche Schulen nutzten EnPowerline Inhouse bereits aktiv im Schulalltag, jede Steckdose bietet einen Internetzugang

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Unterstützt wird das Projekt eSchool, das bis Ende 2004 alle Düsseldorfer Schulen mit der EnPowerline Inhouse-Technologie versorgen soll, unter anderem von der EnBW Energie Baden-Württemberg. Nicht zuletzt durch die schnell zu installierende Technologie sei es möglich gewesen, binnen weniger Monate über 80 der Düsseldorfer Schulen zu vernetzen und somit die Voraussetzungen für die technischen Anforderungen eines modernen Unterrichts zu schaffen, hieß es. Zahlreiche Schulen nutzten EnPowerline Inhouse bereits aktiv im Schulalltag, teilte EnBW mit.

Die von EnBW gestellte Technologie funktioniert nach folgendem Prinzip: Die Datenübertragung erfolgt über das schulinterne Stromnetz, während der eigentliche Internetzugang über einen herkömmlichen Anschluss (ISDN oder DSL) erfolgt. Die Internetdaten werden dann über einen zentralen Server mittels hausinterner Stromleitungen in alle Räume weitergeleitet. Für die Düsseldorfer Schulen hat dies den Vorteil, dass über jede im Schulgebäude befindliche Steckdose ins Internet gegangen werden kann.

Mit Blick auf die Zukunftschancen der Powerline Inhouse Technologie verwies EnBW Regional-Vorstand Dr. Bruder auf die bereits heute erreichten Daten-Übertragungsraten von bis zu 4,5 Megabit pro Sekunde, die schnelles Surfen und multimediale Anwendungen ermöglichten. Zudem weise die Technologie ein sehr gutes Verhältnis von Nutzungspotenzial und Installationskosten auf. Dadurch, dass EnPowerline das bereits bestehende Stromnetz als Datennetz nutze, seien bauliche Maßnahmen am Gebäude nicht nötig. In Folge dessen betrügen die Installationskosten nur zehn bis 30 Prozent der Kosten einer herkömmlichen Vernetzung, so Dr. Bruder. Ein weiterer Vorteil von EnPowerline Inhouse sei die Zeitersparnis, da das System ohne Einschränkungen des laufenden Schulbetriebs installiert werden könne.

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