Stärkung des Finanzprofils

EnBW-Rating bestätigt / Ausblick herabgestuft

Laut Moodys spiegelt die Veränderung des Ausblicks eine Verschlechterung des Finanzprofils der EnBW durch den Abschluss mehrerer Akquisitionen in 2002 und das Investment in den Aufbau der wettbewerbsstarken Strommarke für Privatkunden Yello wider. Das Kurzfristrating bleibt unverändert bei "Prime-1".

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die international renommierte Ratingagentur Moodys hat die Bonität der EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit dem Langfristrating "A2" erneut hoch eingestuft, den Ausblick allerdings von "stable" auf "negative" herabgesetzt. Laut Moodys spiegelt die Veränderung des Ausblicks eine Verschlechterung des Finanzprofils der EnBW durch den Abschluss mehrerer Akquisitionen in 2002 und das Investment in den Aufbau der wettbewerbsstarken Strommarke für Privatkunden Yello wider. Das Kurzfristrating bleibt unverändert bei "Prime-1".

"In der Bestätigung des A2-Ratings sieht die EnBW einen Ansporn, den bereits beschrittenen Weg der Konsolidierung konsequent fortzusetzen. In diesem Zusammenhang plant die EnBW ihr Finanzprofil zu stärken und es wieder auf das gewohnte Niveau anzuheben", erklärte EnBW-Finanzvorstand Dr. Bernd Balzereit. "Kernelemente der geplanten Maßnahmen sind das konzernweit angelegte Ertragssteigerungsprogramm TOP FIT, die Reduktion der Konzern-Komplexität und die logische Ausrichtung aller Unternehmensbereiche an den durch sie generierten Wertbeiträgen unter einer operativen Holding. Hierdurch wird es der EnBW gelingen, die relevanten Cash-Flow Kennzahlen nachhaltig zu verbessern."

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