15 Prozent Anteil

EnBW: Kein Einfluss auf MVV geplant

"Keinen Aufsichtsratssitz und keinen unternehmerischen Einfluss" will die EnBW bei einem Einstieg beim Mannheimer Versorger MVV Energie AG geltend machen, sagte EnBW-Chef Claassen der FAZ am Samstag. Die MVV ist mit der Übergabe der 15 Prozent von E.ON an EnBW als Preis für die E.ON/Ruhrgas-Fusion nicht einverstanden.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Karlsruhe/Mannheim (red) - Der drittgrößte deutsche Stromversorger EnBW strebt für den Fall einer Beteiligung an der Mannheimer MVV Energie AG keinen Aufsichtsratssitz oder unternehmerischen Einfluss an. Das sagte der EnBW-Vorstandsvorsitzende Utz Claassen in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe). Die MVV hatte sich im Vorfeld gegen die Übernahme der - derzeit noch von E.ON gehaltenen 15 Prozent - gewehrt.

Claassen versicherte, dass es sich um eine reine Finanzbeteiligung handeln würde. Gleichzeitig bestätigte der EnBW-Vorstandsvorsitzende, dass es eine Vereinbarung zwischen der EnBW und der E.ON AG über den 15-prozentigen Anteil gebe. Derzeit verhandeln EnBW und E.ON unter anderem über die Bewertung, schreibt die "FAZ". Die Verhandlungsatmosphäre beschreibt Claassen als "höchst professionell".

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