AD ESM

EnBW interessiert sich für mazedonischen Versorger

Der Karlsruher Energieversorger EnBW hat offiziell Interesse an der Übernahme des mazedonischen Energieunternehmens Elektrostopanstvo na Makedonija (AD ESM) erklärt. Ein Engagement in Mazedonien sei ein wichtiger Baustein der Wachstumsstrategie in Europa, hieß es.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat heute gegenüber dem Mazedonischen Ministerium für Wirtschaft und Handel in der Hauptstadt Skopje ihr Interesse am Erwerb der Mehrheit am heimischen Versorger Elektrostopanstvo na Makedonija (AD ESM) erklärt. Die Zustimmung zur Privatisierung von 90 Prozent der Anteile von ESM ist am 9. Dezember 2005 vom Mazedonischen Ministerium für Wirtschaft und Handel veröffentlicht worden.

"Die EnBW betrachtet ein Engagement in Mazedonien als wichtigen Baustein ihrer Wachstumsstrategie in Emerging Europe", erläuterte Dr. Amir Ghoreishi, Generalbevollmächtigter der EnBW für Konzernstrategie und M&A. "Der Elektrizitätsmarkt Südost-Europas wird in den kommenden Jahren von großer Dynamik geprägt sein. AD ESM kann dabei mit mehr als 700.000 Kunden in strategisch bedeutender geografischer Lage eine wichtige Rolle spielen."

Die EnBW sieht sich auf Grund ihrer nationalen und europäischen Positionierung und auf Grund ihrer langjährigen Erfahrungen in Polen, Tschechien und Ungarn als idealer Partner von AD ESM. Der Ausbau der Beteiligungen der EnBW in dieser Region sei dabei strategisch daran ausgerichtet, das Unternehmen als "Partner der Wachstumsregionen" zu stärken und die dynamischen Wachstumspotenziale durch Beteiligungen in den Kerngeschäftsfeldern der EnBW zu erschließen.

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